Allgemein
Kommunikation kommt zur Sprache !
Miteinander zu reden ist eine tägliche Aufgabe für jeden Menschen. Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, kommen über das Gespräch in Kontakt zu ihrem Gegenüber.
Das MUNDWERK gehört zu ihrem HANDWERK.
Mein Handwerk ist es, gemeinsam mit Ihnen Ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern. Ich vermittle auf der Basis eines konstruktivistischen Ansatzes grundlegende und spezielle Konzepte der verbalen und nonverbalen Kommunikation, z.B. das Vier-Ohren-Modell und die Validation, und übe sie in lebendigen Trainingseinheiten und Workshops ein. Ich biete zudem eine Reflexion auf erste Anwendungen der erworbenen Kenntnisse im Alltag an.
Ich stimme ich das Programm in Methoden, Themen und Zeiteinheiten individuell auf Sie und Ihr Team ab.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!
Vita
Zur Person
Die Überzeugung, dass ein gutes Gespräch sehr viel wert ist, ist gewachsen.
Ich habe meine beruflichen Wurzeln im sogenannten „sozialen Bereich“. Nach meinem Abitur in Düsseldorf machte ich eine Ausbildung zur Krankenschwester in Berlin (Diakonie). Sowohl während der Ausbildung als auch im beruflichen Alltag habe ich bemerkt, wie wichtig „das Gespräch“ ist, welche Bedeutung es in der alltäglichen Wirklichkeit der Pflegeeinrichtungen hat. Ich begegnete den Werken Friedemann Schulz v. Thuns und beschäftigte mich theoretisch und praktisch mit dem Thema Kommunikation.
Dass das Gespräch auch in der Institution Schule eine wesentliche Rolle spielt, erlebte ich im Rahmen meines Studiums des Lehramtes (Chemie/Deutsch/Niederländisch) in Köln (Universität zu Köln).
Derzeit wirke ich in meiner Arbeit als Kommunikations-Dozentin für die DAA-Düsseldorf (Deutsche Angestellten Akademie) unter anderem an der Ausbildung der Betreuungskräfte für Demenzkranke mit und unterrichte in diesem Zusammenhang auch das spezielle Thema „Kommunikation mit Demenzkranken“ (Validation).
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist der Umgang mit Konflikten, der gerade in sozialen Berufen von existenzieller Bedeutung ist. Mein Anspruch, diese auf einem respektvollen Weg miteinander lösen zu können, ohne Auseinandersetzungen vermeiden zu müssen, führte mich zur Mediation, in der ich mich momentan beim Friedensbildungswerk in Köln ausbilden lasse. Darüber hinaus absolviere ich eine dreijährige Zusatzausbildung in Kommunikationspsychologie an der Universität Hamburg unter der Leitung Friedemann Schulz v. Thuns.
Angebote
Training
Beispielthemen
- Vier-Ohren-Modell
- Feedback-Gespräche führen (Johari-Window)/ Mitarbeitergespräche
- demenzgerecht kommunizieren (Validation)
- sichere Authentizität im Gespräch
- Eskalation- Deeskalation im Konflikt
- „Das innere Team“
- Kommunikation kommt zur Sprache
- Eisberg-Modell
- Transaktionsanalyse
Berufsspezifische Themen finden Sie unter dem Punkt „Klientinnen und Klienten“
Methoden: Aufstellungen (z.B. Inneres Team), Expertenmethode, Rollenspiele, szenisches Darstellen, Partnerinterview uvm.
Die Methoden wähle ich mit Ihnen gemeinsam je nach Gruppe und Inhalt individuell aus.
Ablauf:
1. Diagnose: In einem Vorgespräch erörtern wir gemeinsam, was der konkrete Wunsch der Klientin/des Klienten ist und welche Form der Umsetzung sich anbietet. Wir besprechen den zeitlichen und finanziellen Rahmen der Veranstaltung.
2. Workshop: Die Verwirklichung der Planung, das eigentliche Training findet statt und kommunikative Strategien werden erarbeitet und ausgewählt.
In einer anschließenden Phase kann nun das erworbene Wissen in der Berufspraxis angewendet und weiterentwickelt werden.
3.Reflexion: Es findet eine Rückmeldung/ Feedback auf zwei Ebenen statt:
zum einen auf den Workshop selbst bezogen und zum anderen über die mögliche Anwendung in der Praxis. Falls wir das Training so gestaltet haben, dass ein Anwenden in der alltäglichen Praxis möglich war, dann biete ich auch eine zusätzliche Reflexion über diesen Anwendungsteil an.
Angebote für spezielle Berufgruppen:
„Alles in der Hand haben, aber nicht alle im Griff haben“ (Müller, 1997)
Pädagoginnen und Pädagogen:
Lehrerinnen und Lehrer:
Sich ständig im Spannungsfeld zwischen Wissensvermittlung und sozialpädagogischen Aufgaben zu bewegen, ist eine hochkomplexe Aufgabe. Dabei noch die Metaebene der Beurteilung einzunehmen, kann nicht nur fordern, sondern manchmal auch überfordern:
Wie viel Verantwortung tragen Sie als Lehrerin oder Lehrer für das, was bei Ihrem Gegenüber ankommt?
Wie ist Ihre Perspektive und wie könnte die des anderen aussehen?
Was könnte Sie weiterbringen?
Welche Rolle spielen „Vor-Urteile“ und wie belastend sind diese für Sie und Ihr Umfeld?
Sie müssen mit Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigen sowie Ihren Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen kommunizieren können, das verlangt von Ihnen in erster Linie Reflexionsvermögen, denn nur die Klarheit Ihrer eigenen Gesprächsstruktur ermöglicht Ihnen eine wirksame Gesprächskultur.
Ich biete an, in Workshops oder Trainingseinheiten durch Grundlagen und weiterführende Konzepte (Vier-Ohren-Modell, Gesprächsführung, JoHaRi-Window etc.), Ideen für den manchmal schwierigen Umgang in der Institution Schule zu erarbeiten.
Gerne bereite ich mit Ihnen auch Workshops im Rahmen eines pädagogischen Tages vor oder arbeite mit Schülerinnen und Schülern in einem Projekt.
Sozialpädagoginnen und -pädagogen:
Ihr Arbeitsfeld umfasst vielfältige Anforderungen, von der Einzelberatung bis hin zur Arbeit mit Gruppen. Sie müssen unter verschiedensten, oft schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich kommunizieren können, d.h. vorrangig Ihr Gegenüber erreichen und zu einer tragfähigen Beziehung führen. Gespräche sind ein unverzichtbares Mittel der Beziehungsarbeit, aber auch ganz pragmatisch der Wissensvermittlung.
Ich biete Ihnen an, Ihren Standpunkt zu ermitteln und Ihre Rolle in der Kommunikation klarer zu gestalten.
Wo endet Ihre kommunikative Verantwortung für die Klientinnen?
Was bedeutet HELFEN für Sie?
Wie begegnen Sie Ihrer eigenen Hilflosigkeit in der Kommunikation?
Wie viel Authentizität im Gespräch ist für Sie und Ihre Klientinnen und Klienten sinnvoll?
Was ist ein erfolgreiches Gespräch für Sie und für Ihre Klientinnen und Klienten?
Diese Fragen und natürlich Ihre individuellen Fragen kläre ich im Training mit Ihnen.
Im Rahmen von Projekten arbeite ich auch gerne mit Ihnen, Ihren Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ihren Klientinnen und Klienten zusammen.
Menschen in Heilberufen:
Krankenschwestern und -pfleger (Gesundheitspflegerinnen und -pfleger)/ Altenpflegerinnen und -pfleger:
Kommunikation ist der Hauptteil Ihrer Arbeit und wird häufig am wenigsten gewürdigt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen mit vielfältigen Problemen zu Ihnen und möchten mit Ihnen sprechen, sowohl die Angehörigen als auch Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohner selbst bedürfen Ihrer Begleitung. Gleichzeitig herrschen oft Hektik und Anspannung, die die Kommunikation in Ihrem Arbeitsbereich erschweren. Für Sie gilt es, die Ihnen Anvertrauten dort abzuholen, wo sie stehen, und dabei Ihre eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Blick zu verlieren.
Die Kommunikation mit den Menschen rund um Ihren Arbeitsplatz zu würdigen und zu verbessern, das ist meine Absicht. Ich biete z.B. Rollenspiele und Aufstellungsarbeiten an, die einen Perspektivwechsel üben und die eigene Position reflektieren.
Gerne biete ich auch fachspezifische Themen in den Workshops an, z.B.:
- Demenzgerecht kommunizieren
- Hilfe im Gespräch – eine kritische Sicht auf „Das Helfen“
- Aktives Zuhören (auch im Sterbefall) (Angehörige und Betroffene)
- Sexualität vor Ort im Gespräch (Krankenhaus/ Seniorenresidenz)
- Zeitmanagement: gute Bettrandgespräche und ihr Einfluss auf den Heilungsprozess
- Grenzensetzen im Gespräch
- Feedback-Gespräche erfolgreich führen
Sprachen
Deutsch, Niederländisch
Honorar
45,00 Euro/ Std.
Pauschalangebote für ein Trainingswochenende.
Internetadresse
weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.mundwerk-training.de
Telefax: 0211 - 73160761
